Kultur

Ronald Lauder zu NS-Raubkunst-Konferenz in Berlin erwartet

Zwanzig Jahre nach der Verabschiedung der sogenannten Washingtoner Prinzipien wollen rund 1.000 Experten aus aller Welt erneut über den richtigen Umgang mit NS-Raubkunst beraten. Zu der Konferenz in der kommenden Woche (26.-28. November) wird in Berlin auch Ronald Lauder erwartet, der Präsident des World Jewish Congress.

Der Präsident des World Jewish Congress Lauder wird erwartet SN/APA (AFP)/TOBIAS SCHWARZ
Der Präsident des World Jewish Congress Lauder wird erwartet

Der US-Unternehmer hatte Deutschland erst kürzlich wieder vorgeworfen, trotz seiner historischen Verantwortung viel zu wenig für die Suche nach NS-Raubkunst zu tun. In der "Washingtoner Erklärung" hatten sich zahlreiche Staaten 1998 verpflichtet, im Umgang mit NS-Raubkunst "faire und gerechte Lösungen" mit den Erben zu finden.

Lauder hatte im Jahr 2006 nach der Restitution aus der Österreichischen Galerie Belvedere an die Erben rund um Maria Altmann Klimts "Goldene Adele" für den damaligen Kaufpreis von 135 Millionen Dollar für die Neue Galerie in New York erworben.

Die Konferenz zwanzig Jahre später im Berliner Haus der Kulturen der Welt findet auf Einladung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste in Magdeburg statt. Das Geld kommt vor allem aus dem Haushalt von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU).

Quelle: Apa/Dpa

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