Kultur

Secession mit "Raum- und Klangerlebnis" zum Beethoven-Jahr

Anlässlich des 250. Geburtstags des Komponisten Ludwig van Beethoven hat sich die Wiener Secession ein "Raum- und Klangerlebnis" einfallen lassen. Ab Mittwoch können Besucher den berühmten Beethovenfries von Gustav Klimt zu den Klängen des vierten Satzes aus Beethovens neunter Symphonie betrachten.

Das Beethovenfries von Gustav Klimt SN/APA/HELMUT FOHRINGER
Das Beethovenfries von Gustav Klimt

Klimt schuf das Wandgemälde für die 14. Ausstellung der Secession im Jahr 1902, die als Hommage an den Komponisten zu dessen 75. Todestag konzipiert wurde. Inspiriert wurde der Maler dazu von Beethovens neunter Symphonie.

Seines Wissen handle es sich beim Beethovenfries um das erste Kunstwerk, das versucht habe, ein Musikstück als bildende Kunst darzustellen, sagte Herwig Kempinger, Präsident der Secession, bei der Präsentation des "Raum- und Klangerlebnisses" am Dienstagabend.

Das rund 20-minütige Chorfinale zu Schillers "Ode an die Freude" aus Beethovens Neunter ist in einer Einspielung der Wiener Symphoniker unter Philippe Jordan zu hören. Für die Besucher liegen zahlreiche kabellose Kopfhörer bereit, mit denen sie sich frei durch den Raum bewegen können. Er hoffe, dass es für alle "eine große Freude" ist, die Musik zu hören, sagte Thomas Schindl, Orchestervorstand der Wiener Symphoniker, auch wenn solche Aufnahmen "das Konzerterlebnis hoffentlich nie ersetzen".

Quelle: APA

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