Kultur

Street Art in imperialem Ambiente im Weltmuseum Wien

Das Weltmuseum Wien hat gemeinsame Sache mit dem Calle Libre Festival gemacht und widmet sich ab Sonntag einer für seine imperialen Räumlichkeiten ungewöhnlichen Kunstrichtung: Street Art. Elf internationale Künstlerinnen und Künstler haben für die Ausstellung "Re:Present - Unlearning Racism" je eine Arbeit - von Fotografien über Spray- bis zu Schablonenbildern - zu Themen wie Rassismus, Kolonialismus oder Eigen- und Fremddarstellungen beigesteuert.

Elf Werke zum Thema Rassismus und Kolonialismus im Weltmuseum SN/APA/HERBERT NEUBAUER/HERBERT NEU
Elf Werke zum Thema Rassismus und Kolonialismus im Weltmuseum

Einige der Werke entstehen als Livepainting direkt an den Wänden der Ausstellungsräume. Man wolle gemeinsam mit dem Festival, das seit Montag und noch bis Samstag in Wien läuft und Street Art im öffentlichen Raum zeigt, "eine Plattform für einen künstlerischen Diskurs über das kulturelle Erbe von Kolonialismus und die Folgen für die von der Ausbeutung ihrer (menschlichen) Ressourcen betroffenen Länder" schaffen, heißt es von den Ausstellungsmachern. Die Ergebnisse sind bis 11. Jänner 2022 zu sehen.

(S E R V I C E - "Re:Present - Unlearning Racism" im Weltmuseum Wien in Kooperation mit dem Calle Libre Street Art Festival, 8. August bis 11. Jänner 2022; www.weltmuseumwien.at/ausstellungen/represent/, www.callelibre.at/2021)

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