Kultur

Warum ertaubte Beethoven?

Dass Beethoven komponiert hat, ohne zu hören, ist so rätselhaft wie die Ursache seines Leids. Der Ohrenarzt Herwig Swoboda weiß Antworten und erkennt Ähnlichkeit zu Covid-19.

Das Kunsthistorische Museum weist in seiner derzeitigen Beethoven-Ausstellung auf die Hörschwäche des Komponisten: mit John Baldessaris Skulptur „Beethoven’s Trumpet (With Ear) Opus # 133“. SN/khm-museumsverband/john baldessari courtesy of the artist, sprüth magers and beyer projects
Das Kunsthistorische Museum weist in seiner derzeitigen Beethoven-Ausstellung auf die Hörschwäche des Komponisten: mit John Baldessaris Skulptur „Beethoven’s Trumpet (With Ear) Opus # 133“.

In den winzigen Blutgefäßen des Innenohrs ist ebenso eine Lösung für Ludwig van Beethovens Hörverlust zu finden wie in den napoleonischen Feldzügen quer durch Europa. Und so katastrophal das Ohrenleiden für den Musiker gewesen ist, so sehr es ihm sein Klavier- und Bratschenspiel mit anderen Musikern vergällt und ihn in immer furchtbarere Einsamkeit genötigt hat: Wegen des Mankos beim Hören hat Beethoven sein Talent des Komponierens befördert.

Als starke Persönlichkeit "konnte er sich vom Musizieren aufs Komponieren umstellen, ...

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Aufgerufen am 29.10.2020 um 10:12 auf https://www.sn.at/kultur/allgemein/warum-ertaubte-beethoven-94257325