Kultur

Wertsachen von Romy Schneider werden in Landshut versteigert

Eine Kommode, ein Schminktisch, Handtaschen und Besteck: Etwa 50 Gegenstände aus dem Besitz der Schauspielerin Romy Schneider (1938-1982) kommen im niederbayerischen Landshut unter den Hammer. Das Auktionshaus Ruef versteigert die Objekte am 30. März. Sie stammen aus dem Elternhaus Schneiders in der Nähe von Berchtesgaden, wo sie ihre Kindheit verbrachte und auch später immer wieder zu Besuch war.

Gegenstände aus dem Besitz von Romy Schneider im Auktionsraum Ruef SN/APA (dpa)/Lino Mirgeler
Gegenstände aus dem Besitz von Romy Schneider im Auktionsraum Ruef

Eine Erbengemeinschaft, die anonym bleiben wolle, habe Auktionator Andreas Ruef die Sammlung zur Versteigerung anvertraut. Fotos belegen, dass etwa ein angebotener Spiegel neben dem Bett der Schauspielerin hing. Auf einem anderen Bild steht sie neben einer Holzmarienstatue aus dem 16. Jahrhundert. Ein noch original verschlossenes Flakon der Marke "Guerlain" zählt ebenso zur Sammlung wie Kristallgläser und Porzellan. In einer rustikalen Bauerntruhe soll sich der spätere Weltstar als kleines Mädchen gerne versteckt haben, berichtet Ruef. Er empfindet es als etwas sehr Besonderes, die Gegenstände versteigern zu dürfen.

Zwischen dem 22. und dem 27. März können sich Interessenten die Gegenstände im Auktionshaus ansehen. Zudem soll in den kommenden Tagen ein Katalog online gestellt werden.

Quelle: Apa/Dpa

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