Kultur

Beschwingter Abend mit "Ginger & Fred" bei der styriarte

Die Zeit der großen Tanzfilme mit Ginger Rodgers und Fred Astaire hat die styriarte am Sonntagabend in der Grazer Helmut-List-Halle wiederaufleben lassen: Das Programm "Ginger & Fred" war eine gelungene Kombination aus hinreißend gespielten Songs, Texten über das Leben der Hollywoodstars und kleinen Tanzeinlagen. Das Publikum zeigte sich begeistert von dem sommerlich-spritzigen Mix.

Das Format "SOAP" unterscheidet sich von anderen Konzerten durch die Leichtigkeit und die Mischung aus verschiedenen Formen wie Musik, Texten, Projektionen und was immer sonst noch Unterhaltung verspricht. Dieses Konzept ging auch diesmal wieder auf, die Zuschauer bekamen von Vielem etwas und freuten sich sichtlich, wenn die Möglichkeit geboten wurde, mitzuklatschen oder in die Kamera zu winken.

Die Auswahl der Songs ließ keine Wünsche offen, von Cole Porters "Night and Day" über Irving Berlins "Puttin' on the Ritz" bis zu George Gershwins "Fascinatin' Rhythm" war alles da, stimmig gesungen von Vesna Petkovic und Matus Uhliarik. Die Band unter der schwungvollen Leitung von Reinhard Summerer agierte - im stilechten Frack - mit augenzwinkender Präzision. Für eine Ahnung, was die Faszination des Filmpaares ausgemacht hat, sorgten die Tänzer Conny Leban-Ibrakovic und Dado Ibrakovic.

Umrahmt wurde die musikalische Darbietung von Texten aus den eigenen Büchern von Ginger Rodgers und Fred Astaire. styriarte-Dramaturg Thomas Höft gab einen verschmitzen Astaire, während Susanne Konstanze Weber im Ginger-Outfit mit Wallemähne die Tänzerin schon mehr spielte als nur las. Auch hier wieder eine gekonnte Leichtigkeit, die sich perfekt der Musik anpasste.

Quelle: APA

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