Kultur

Betrug mit gefälschten Staudacher-Gemälden aufgedeckt

Ein groß angelegter Betrug mit gefälschten Gemälden des Kärntner Malers Hans Staudacher konnte aufgedeckt werden. Die Ermittlungen dauerten zwei Jahre, der mutmaßliche Fälscher sitzt in U-Haft, berichtete die "Kronen Zeitung" (Freitagausgabe). Die interimistische künstlerische Direktorin des Linzer Kunstmuseums Lentos, Elisabeth Nowak-Thaller, habe wesentlich zur Aufklärung beigetragen.

Die Landespolizeidirektion Niederösterreich und die Staatsanwaltschaft Linz haben zu diesem Thema am kommenden Dienstag (10. Jänner) zu einer Pressekonferenz eingeladen. Staatsanwaltschaftssprecher Philip Christl konnte am Freitag auf APA-Anfrage den Medienbericht vorläufig nicht bestätigen.

Es gebe laut "Kronen Zeitung" etliche Geschädigte. Nowak-Thaller ist Staudacher-Expertin. Sie wurde auf gefälschte Bilder aufmerksam, als ihr ein Sammler mehrere Staudacher-Werke, die er zum Kauf angeboten bekam, zeigte. Die Farben seien noch sehr frisch gewesen und hätten nicht zu den angeführten Fertigungsdaten gepasst. Gemeinsam mit dem Lentos-Restaurator Andreas Strohhammer sei es ihr gelungen, die Werke als Fälschungen zu identifizieren.

Quelle: APA

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