Bildende Kunst

Aus Pollern wird alarmierende Lichtkunst

Man könnte die neue Ausstellung im Kunstverein als intelligente Persiflage auf Salzburg lesen: Dafür hat die in Tel Aviv und Berlin lebende Künstlerin Alona Rodeh sich von Pollern inspirieren lassen. Diese nach Eintippen eines Codes aus dem Asphalt wachsenden, piepsenden Stempen, die eilige Autofahrer vom Einfahren in die Fußgängerzone abhalten, lösten einst in Salzburg viel Gezänk über Funktionstüchtigkeit und Ärger über Kosten aus. Aber jetzt! Wie fantastisch blinken und leuchten solche Poller-Anmutungen im schwarz bemalten Schauraum des Künstlerhauses! Welch wunderbare Vexierbilder von Flächen und Rundungen, Linien und Leuchtpunkten tun sich seit Freitagabend auf! Und welch tomatig- oder blutorangenartig-frisch leuchtendes Rot ist da wie von Geisterhand auf schwarzen Raumgrund gezeichnet!

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