Bildende Kunst

Die Gerechtigkeit für "Justitia" kommt spät

Jahrzehntelang hing Carl Spitzwegs Gemälde aus jüdischem Besitz im Büro der deutschen Bundespräsidenten.

 SN/auktionshaus neumeister/christian mitko

Welches Staatsoberhaupt schmückt sich nicht gern mit der Justitia? Die Personifikation der Gerechtigkeit, wie sie vor vielen Gerichtsgebäuden steht, hält mit verbundenen Augen ihre Waage. Dass eine Justitia aus dem Umfeld der NS-Raubkunst über viele Jahre im Büro des deutschen Bundespräsidenten hing, darf man als bizarr bezeichnen. Die Rede ist von Carl Spitzwegs Gemälde "Das Auge des Gesetzes (Justitia)" aus 1857, das in der Vorwoche im Münchner Auktionshaus Neumeister für 550.000 Euro unter den Hammer kam.

Der jüdische ...

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Aufgerufen am 26.11.2020 um 09:01 auf https://www.sn.at/kultur/bildende-kunst/die-gerechtigkeit-fuer-justitia-kommt-spaet-87377128