Bildende Kunst

Ein Waffenätzer hatte eine Idee und holte sich Tod und Teufel

Eine Ausstellung aus den weltweit bedeutendsten Raritäten an Druckgrafik erzählt von der Frühzeit der Radierung.

Daniel Hopfer, Rüstungsdekorateur in Augsburg, war für sein Talent im Ätzen von Motiven auf Helm, Schwert und Pferdeharnisch bekannt. Er hatte einen Einfall: Warum nicht die geätzte Metallplatte umgekehrt verwenden? Und Gezeichnetes auf Papier drucken? So entwickelten sich Ende des 15. Jahrhunderts in Werkstätten von Waffenätzern die Grundlagen der Reproduktion. Und Daniel Hopfer verbreitete zum Beispiel mit Hilfe von Tod und Teufel eine Warnung gegen die weibliche Eitelkeit.

Die Albertina widmet den ersten siebzig Entdeckungsjahren der Ätztechnik ab ...

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Aufgerufen am 26.10.2020 um 06:38 auf https://www.sn.at/kultur/bildende-kunst/ein-waffenaetzer-hatte-eine-idee-und-holte-sich-tod-und-teufel-83320741