Bildende Kunst

Ewiges Bündnis mit Frieden macht stutzig

Erstaunlich visionär hat der Künstler Max Ernst 1929 die Friedensordnung Europas bezweifelt.

Max Ernst „L'esprit de Locarno“, Collage aus 1929. SN/galerie thomas salis
Max Ernst „L'esprit de Locarno“, Collage aus 1929.

Kann Deutschland, einst Aggressor und Verlierer im Ersten Weltkrieg, zur unschuldigen, keuschen Braut werden, die in das unauflösliche, auf ewig dem Frieden in Europa verpflichtende Völkerbündnis aufgenommen wird? Der Künstler Max Ernst hat 1929 in einer Collage einen Kommentar zu den Verträgen von Locarno abgegeben, die 1925 Deutschlands Aufnahme in den Völkerbund vorbereiteten und damit an einer neuen Friedensordnung für Europa bauten.

Im Jahr 1929, also zehn Jahre bevor der Zweite Weltkrieg einsetzen sollte, bringt der deutsch-französische Künstler, ...

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