Bildende Kunst

Gibt es in der Fotografie den weiblichen Blick?

Der Bildband "Frauen sehen Frauen" gewährt speziellen Einblick in 150 Jahre Fotografiegeschichte.

 Joyce Tenneson, „Suzanne in Contortion“, 1990  SN/schimer/mosel/nachlasse eve arnold
Joyce Tenneson, „Suzanne in Contortion“, 1990

Unglaublich versiert, lässig und hoch konzentriert hat sich Germaine Krull mit ihrer Zeiss-Icarette porträtiert. Dabei sieht man kaum etwas vom Gesicht, selbst das Auge ist vom Visier verdeckt. Stattdessen erscheint im Vordergrund das, worauf es der Fotografin offenbar ankommt: Kamera und brennende Zigarette. Mit diesem inszenierten Selbstverständnis hat das Bild seinen festen Platz, wenn es um Frauen, Fotografie oder die Zwanzigerjahre geht.

1925, zur Zeit der Entstehung, war die Krull noch keine 30, und man fragt sich, welche ...

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Aufgerufen am 05.03.2021 um 09:18 auf https://www.sn.at/kultur/bildende-kunst/gibt-es-in-der-fotografie-den-weiblichen-blick-99560641