Bildende Kunst

Herbert Brandl: Malen am Abgrund und Apachen auf der Koralm

Rantanplan, Katzengöttinnen und Blumen-Monotypien: Zwei Personalen in der Heimat des Künstlers Herbert Brandl belegen dessen unkonventionellen und pathosfreien Zugang zur Kunst.

Der Mann in Schwarz und seine bunten Bilder: Herbert Brandl im Grazer Kunsthaus SN/martin behr
Der Mann in Schwarz und seine bunten Bilder: Herbert Brandl im Grazer Kunsthaus

Der Künstler steht am Abgrund. Der (Pleite-?)Geier hat sich schon zu ihm gesellt, doch auch in dieser Krisensituation greift der Künstler zum Pinsel und bemalt einen überdimensionalen Totenkopf. "Selbstbildnis" nennt der Künstler Herbert Brandl sein 2017 entstandenes, großformatiges Werk, in dem zusammenkommt, was landläufig nicht zusammengehört: der in der Kirchen- wie Kunstgeschichte bedeutsame Memento-mori-Begriff und die flapsige Ästhetik aus dem Comicgenre. Vanitas und Schundheftl.

"Ich habe die Cover von ,Lucky Luke' und anderen Comics schon als Kind abgezeichnet ...

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