Bildende Kunst

Im Horrorkabinett der Seele

Seine drastisch-düsteren Bilder irritieren bis heute. Wie eng Alfred Kubin mit der Künstlergruppe des "Blauen Reiters" verbunden war, zeigt eine famose Ausstellung im Münchner Lenbachhaus.

Alfred Kubin: „Die Dame auf dem Pferd“, um 1900/01. SN/lenbachhaus/spangenberg
Alfred Kubin: „Die Dame auf dem Pferd“, um 1900/01.

Mit leeren Augen stiert der Schimmel vor sich hin. Wohin die Reise geht, ist auch der Reiterin gleichgültig. Ihr schickes Schaukelpferd sitzt schließlich auf Wiegemessern und hat nur ein Ziel: Männer zu metzeln. Arme und Beine liegen wild verstreut auf dem Boden wie in Goyas heftigsten Radierungen. Und das ist kein Einzelfall im Horrorkabinett des Alfred Kubin (1877-1955).

Da trabt die "Krankheit" über ein Meer deformierter Köpfe (um 1900), und ein feister Kerl brät wie der Ochs am ...

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Aufgerufen am 28.11.2020 um 05:20 auf https://www.sn.at/kultur/bildende-kunst/im-horrorkabinett-der-seele-61840078