Bildende Kunst

Kokoschka-Schau im Museum der Moderne: Ein Künstler zeigt Gesicht

Revolutionär, Bewahrer, Pazifist: Viele Facetten von Oskar Kokoschka sind in Salzburg zu sehen - auch anhand seiner Selbstporträts.

Oskar Kokoschka: „Selbstbildnis von zwei Seiten“, 1923. SN/oskar kokoschka: „selbstbildnis von zwei seiten“, 1923.museum d. moderne/fondation oskar kokoschka/bildrecht
Oskar Kokoschka: „Selbstbildnis von zwei Seiten“, 1923.

Als Oskar Kokoschka 1923 sein "Selbstbildnis von zwei Seiten" schuf, war er längst ein etablierter Künstler. In Dresden hatte er eine Professur, bei der Biennale in Venedig hatte er soeben einen großen Auftritt gehabt. Der Skandal, den er als junger, wilder Expressionist mit seinem frühen Werk "Mörder, Hoffnung der Frauen" (einem Drama und einem Bilderzyklus) ausgelöst hatte, lag fast 15 Jahre zurück. Streitbar blieb Kokoschka aber auch als Kunststar: Sein "Selbstbildnis", in dem er sich zugleich im Profil und im Halbprofil darstellte, erboste Kritiker und animierte Karikaturisten.

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