Bildende Kunst

Kunstherbst: Gallery Walk, "curated by", viennacontemporary

Auch abseits der Museen steht Wiener Kunstfans ein heißer Herbst bevor: Unter dem Titel "Circulation" bespielt das Galerienfestival "curated by" in seiner elften Ausgabe von 13. September bis 12. Oktober 22 Galerien. Fünf Stunden geballte Kunst bietet am 12.9. der "Vienna City Gallery Walk" an 48 Galeriestandorten. Von 26. bis 29. September tobt die Kunstmesse viennacontemporary in der Marx Halle.

viennacontemporary-Direktorin Johanna Chromik SN/APA/GEORG HOCHMUTH
viennacontemporary-Direktorin Johanna Chromik

Den Auftakt macht der "Gallery Walk", der am Donnerstag ab 16 Uhr Einblicke in zahlreiche Galerien bietet. Als besonderer Programmpunkt bietet sich eine "Lustwandlung in Form einer Performance" von Bodo Hell und Götz Bury durch die Innere Stadt unter dem Titel "Wien im Souterrain". Gestartet wird in der V&V Galerie am Bauernmarkt "mit südindischer Labung", den Abschluss begeht man in Anton Sutterlütys Käsekeller. Oder aber man schließt sich einem der zu unterschiedlichen Uhrzeiten startenden Rundgänge zu ausgewählten Galerien an (Infos unter www.gallerywalk.at).

"Dem Kreisen, Verwerten von und Verfügen über Wissen, Werte und Waren" widmet sich "curated by" unter dem Motto "Circulation": Dabei nutzen die eingeladenen Künstler, Kritiker und Kuratoren verschiedener Generationen den ihnen von den Galerien überlassenen Raum als "Carte Blanche", um über das Thema zu reflektieren. So zeigt Gerald Matt in der Galerie Ernst Hilger etwa "Gegen die Doktrin - Oswald Oberhuber und seine Welt", gleich drei Kuratoren (Daniel Baumann, Kathrin Bentele und Matthew Hanson) bespielen den Projektraum der Galerie Krinzinger und präsentieren Arbeiten von Künstlern wie Dara Birnbaum, Gretchen Bender oder Georgie Nettell (Infos unter https://curatedby.at).

Einen Einblick in die internationale zeitgenössische Kunstszene mit Schwerpunkt auf Zentral- und Osteuropa bietet die Kunstmesse viennacontemporary, die heuer von 26. bis 29. September in der Marx-Halle stattfindet. Als neue Leiterin fungiert Johanna Chromik, die sich als dauerhafte Advokatin eines Netzwerks aus Künstlern, Galeristen, Kuratoren und Sammlern versteht. An vier Tagen präsentieren 100 Galerien aus 25 Ländern ihre Künstler. Neben über 40 heimischen Playern wie etwa Charim, Hilger und Krobath zeigen auch Galerien aus Bulgarien, Lettland, Polen, Russland oder Rumänien ihre Programme. Doch nicht nur der Osten, auch der Westen ist mit Beiträgen aus u.a. Spanien, Großbritannien oder Belgien vertreten. Dazu kommen kuratierte Sonderpräsentationen wie "ZONE 1" oder "Focus: NSK State in Time" (Infos unter www.viennacontemporary.at).

Quelle: APA

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