Bildende Kunst

Peter Aufreiter arbeitet an Raffael-Schau in Urbino

Der designierte Direktor des Technischen Museums Wien, Peter Aufreiter, hat vor seinem Abschied aus der italienischen Stadt Urbino noch alle Hände voll zu tun. Als Direktor der Galleria Nazionale delle Marche arbeitet er am Veranstaltungsprogramm zum 500. Todestag des Renaissance-Künstlers Raffael (1483-1520).

Urbino, Geburtsstadt des Malers und Architekten, startet die Raffael-Feierlichkeiten mit einer Ausstellung im Palazzo Ducale, einem zwischen 1463 und 1472 errichteten Herzogspalast und Juwel der Renaissance. Die Schau wird am 3. Oktober mit dem Titel "Raffael und die Freunde von Urbino" eingeweiht. Sie wurde von Aufreiter zusammen mit der Stadt Urbino und der Region Marken organisiert und ist bis zum 19. Jänner 2020 zu bewundern.

"Die Ausstellung beleuchtet erstmals auf derart umfangreiche Weise die engen Beziehungen zwischen Raffael und einer Gruppe von in Urbino tätigen Künstlern, die ihn während seiner künstlerischen Entwicklung begleiteten", so Aufreiter. Bei der Schau werden zwei Meisterwerke Raffaels, die in der Galleria Nazionale delle Marche aufbewahrt sind - die Gemälde "La Muta" und "Die heilige Katharina von Alexandrien"- mit jenen von Künstlern wie Perugino, einem der wichtigsten Vertreter der Kunst in Umbrien, sowie des Hauptmeisters der Florentinischen Malerei-Schule Luca Signorelli verglichen.

Aufreiter kündigte eine weitere Ausstellung an. Sie kreist um die Vorbereitungen für die Entstehung der berühmten Wandteppiche Raffaels in der Sixtinischen Kapelle im Vatikan. Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit den Vatikanischen Museen organisiert.

Quelle: APA

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