Bildende Kunst

Über die Kunst die Vergänglichkeit spüren

Eine Ausstellung in Wien ruft das vielseitige Werk von Ingeborg Strobl in Erinnerung: Wunderkammern der Einfachheit und subversive Poesie.

„Eat/Horse“, eine Arbeit von Ingeborg Strobl aus dem Jahr 1996. SN/mumok
„Eat/Horse“, eine Arbeit von Ingeborg Strobl aus dem Jahr 1996.

Die Finger, deren Nägel rot lackiert und - mit einer Ausnahme - mit Ringen geschmückt sind, halten ein Stück Pferdefleisch. Gelbe Buchstaben fordern in Plakatästhetik zum Verzehr auf: "EAT!" In Arbeiten wie diesen hat die Künstlerin Ingeborg Strobl (1949-2017) eine belastete, verdrängte Mensch-Tier-Beziehung thematisiert, wobei insbesondere ihr Interesse an Verfall und Vergänglichkeit zum Ausdruck kommt: Luxus und die Kreatürlichkeit aller Lebewesen sind Anknüpfungspunkte zu einem Sujet, das 1996 auf einem Ausstellungskatalog in Chicago zu sehen gewesen ist.

Ingeborg ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,90 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 03.12.2021 um 05:32 auf https://www.sn.at/kultur/bildende-kunst/ueber-die-kunst-die-vergaenglichkeit-spueren-84372865