Bildende Kunst

Unter höfischer Pracht schwelt eine Ahnung

Was ist real? Was ist fantasiert? Belgische Kunst in überraschender Fülle führt an diese Grenze.

Welch Glück, dass der Bub heil geblieben ist! Andernfalls würde er kaum mit so makellosem Porzellanteint auf dem Thron lungern und in einer Mischung aus Melancholie und Langeweile auf sein Publikum blicken. Wie mancher Jesusknabe sein bitteres Schicksal voraussieht, scheint auch der künftige Habsburger-Kaiser Karl V. zu ahnen, dass ein eher unerfreulicher Chefposten auf ihn wartet. Minutiös hat der Belgier Jan van Beers 1879 diese kindliche Verlorenheit ausgeleuchtet, die Anflüge an Übermut und Machtbewusstsein genauso wie das Gefangensein im höfischen ...

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