Kultur

"Cosi fan tutte" im Schlosstheater Laxenburg

Das 2012 im Waldviertler Stift Altenburg begründete Festival "Teatro Barocco" setzt sich unter Intendant Bernd Bienert mit dem Musiktheaterschaffen der Mozart-Zeit auseinander. Seit dem Vorjahr bespielt er auch das Schlosstheater Laxenburg, ehemals kaiserliches Opernhaus - auf "Le Nozze di Figaro" folgt heuer "Cosi fan tutte". Premiere ist am 9. März.

Die Rekonstruktion der Bühnengestik des 18. Jahrhunderts sowie authentischer Kostüme und Bühnenbilder stellt ein zentrales Anliegen in Bienerts Inszenierungen dar. Musiziert wird auf historischen Instrumenten. David Aronson am Hammerklavier hat die musikalische Leitung inne, in den Hauptrollen singen Wolfgang Holzmair (Don Alfonso), Megan Kahts (Despina), Juliette Mars (Dorabella), Anne Wiebern (Fiordiligi), Juan Carlos Petruzziello (Ferrando) und Christian Kotsis (Guilelmo).

Als zweite Produktion gelangt am 15. und 17. März "Piramo e Tisbe" von Johann Adolph Hasse - als Wiederaufnahme der im Vorjahr in Altenburg präsentierten Oper - zur Aufführung (Dirigent: Emanuel Schmelzer-Ziringer). Erstmals seit 1770 ist das Werk somit wieder am einzigen in Österreich noch existierenden Originalschauplatz zu sehen. Damals hatte die Monarchin den Komponisten in die - heute noch erhaltene - Kaiserloge gerufen und ihm dort voll des Lobes einen wertvollen Ring überreicht.

In Altenburg steht dann im Sommer ebenfalls Mozart auf dem Spielplan: Das Singspiel "Bastien et Bastienne" hat am 8. Juli Premiere in der barocken Stiftsbibliothek. Das Werk entstand 1767/68, als Mozart zwölf Jahre alt war.

Quelle: APA

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