Kultur

Der Blick in die eigene Nazifamilie schmerzt

Schmerzhaft ist der Blick, den Friedemann Derschmidt wagt. Wenn's ums Vergessen und Verdrängen von Gräuel geht, wird es dann besonders heikel, wenn es sich um die eigene Familie dreht. Genau in deren Abgründe blickt Derschmidt. Dazu begann der 1967 in Salzburg geborene Künstler ein Experiment. Er hatte einen guten Anlass. Sein Urgroßvater war Heinrich Reichel, führender Rassenhygieniker und einer der Ersten, der die Rassenhygiene in Studienpläne einbaute. Viele Familienmitglieder Derschmidts waren - im Gegensatz zu seinem Urgroßvater - auch Mitglieder ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,50 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 22.06.2021 um 06:32 auf https://www.sn.at/kultur/der-blick-in-die-eigene-nazifamilie-schmerzt-474670