Kultur

Der kämpferische Mönch veränderte die Welt

Das Jubiläum 500 Jahre Reformation wird mit einer Ausstellung gefeiert. Luthers Lehre fand auch in Wien Anhänger.

Der „Augsburger Religionsfriede“ läutete 1555 eine Friedensphase zwischen Katholizismus und Luthertum ein. Wien Museum/Österr.Staatsarchiv  SN/wien museum
Der „Augsburger Religionsfriede“ läutete 1555 eine Friedensphase zwischen Katholizismus und Luthertum ein. Wien Museum/Österr.Staatsarchiv

Am Anfang war der Pfaffenhass. Die römisch-katholische Kirche, also deren Vertreter auf Erden, verkaufte Gottes Gnade für schnöden Mammon. Wer es sich leisten konnte, erhielt einen Ablass. Und dann kam Luther. 1517 schlug der kämpferische Mönch in Wittenberg seine 95 Thesen an die Kirchentür. Das war quasi die Initialzündung für die Reformation, und 500 Jahre danach erinnert man sich an diesen Akt des Widerstands.

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