Kultur

Der langsame Weg aus dem "Klangkäfig"

In der Ausstellung "MusicaFemina" im Schloss Schönbrunn stehen Komponistinnen im Mittelpunkt. .

 SN/musica femina/nancy horowitz

Noten liegen auf dem Boden verstreut, auf ihnen stehen Frauen-Silhouetten. Eine Silhouette wirkt selbstbewusst und mondän, die andere klein und ängstlich, eine scheint mit Koffern bepackt auf Reisen zu sein. Um sich den Silhouetten zu nähern und den Raum zu betreten, muss man auf die Blätter steigen. Es fällt einem schwer. Denn die zertretenen Noten stehen für jene verfemten Künstlerinnen und Musikpionierinnen, die während der Zeit des NS-Regimes vertrieben, verschleppt oder ermordet wurden.

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