Kultur

Die Geschäfte mit der Kultur laufen wieder rund

In der Bundestheater-Holding herrscht Optimismus.

Christian Kircher, Geschäftsführer der Bundestheater-Holding.  SN/APA/GEORG HOCHMUTH
Christian Kircher, Geschäftsführer der Bundestheater-Holding.

Die Malversationen im Wiener Burgtheater brachten nicht nur das Traditionshaus fast zum Kollaps, auch die ganze Bundestheater-Holding kam ins Schwanken. Geschäftsführer Georg Springer wurde interimistisch von Günter Rhomberg abgelöst, im April 2016 übernahm Christian Kircher den Chefposten. Der gebürtige Kärntner lud am Montag zu seiner ersten Bilanz-Pressekonferenz. Stand der Konzern einst "an der Kippe", wie Kircher sagte, so gab er sich angesichts der Zahlen optimistisch, sogar, was das Burgtheater betrifft. Burgtheaterdirektorin Karin Bergmann und Thomas Königstorfer als kaufmännischer Direktor haben sich mit Einsparungen aller Art fast wieder aus dem Schlamassel gearbeitet. Vor drei Jahren wurde der Bilanzverlust mit 19,6 Mill. Euro beziffert, Ende der Saison 2016 waren es 1,6 Mill. Ein Drittel hatte das Burgtheater selbst gemeistert, zwei Drittel hatte die Holding dazugelegt, das Geld wurde unter anderem durch Immobilienverkäufe lukriert. Die Bundestheater-Holding schloss das Geschäftsjahr 2015/16 mit einem Bilanzgewinn von 14 Millionen Euro ab. "Der mittelfristige Fort bestand der Bundestheater ist gesichert", sagte Kircher, und das heißt bis 2018/19. An den Besuchern soll es nicht liegen, Burgtheater, Volksoper und Staatsoper vermeldeten Rekorde, insgesamt waren es 1,3 Millionen Besucher.

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