Kultur

Die Salzburger Schätze strahlen wieder

Rueland Frueauf und sein Umkreis schufen vor Albrecht Dürer immense Kunstwerke. Auch die acht Tafeln eines Salzburger Altars gehören dazu.

Rueland Frueauf d.Ä., Detail aus der „Kreuztragung“. SN/sn
Rueland Frueauf d.Ä., Detail aus der „Kreuztragung“.

Eigentlich ist es gemein von den Restauratoren. Im Belvedere wurden in jahrelanger Arbeit die spätgotischen Tafelbilder von Rueland Frueauf dem Älteren nicht nur auf neuen Hochglanz gebracht, sondern mit den neuesten technischen Methoden untersucht. Heutzutage kann man ja fast alles über die Herstellung dieser Kunstwerke "aufdecken", was die Restauratoren auch taten. Vorzeichnungen, der Unterschied zwischen Idee und Ausführung, alles wird offenbar. Ja sogar, dass der Herr Frueauf für die Muttergottes auf seiner Tafelserie eine Schablone verwendet hat, was natürlich der Ähnlichkeit dienlich ist. Sehr trickreich, wie er in seiner Werkstatt arbeitete und das Bild mit R. F., 1491, zufrieden signieren konnte. Nach Abschluss der Arbeiten ist nun der Fokus auf Rueland Frueauf und seinen Kreis gerichtet in einer faszinierenden Sonderschau im Belvedere.

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