Kultur

Ein Mensch reicht Paul Auster nicht

Wie entwickelt sich eine Person? Paul Austers neuerRoman passt einem Menschen gleich mehrere Lebensläufe an.

 SN/EPA

Den Entwicklungsroman hat sich die bürgerliche Gesellschaft zu ihrer Selbstfeier auserkoren. Er weist nach, wie ein junger Mensch sich kundigen Menschen anvertraut und sich nach oben arbeitet, um als nützliches Mitglied der Gesellschaft seinen Platz zu finden. Er hat sich integriert und arbeitet nach der Selbst-Vervollkommnung an der Vervollkommnung der Welt. Eine Zwangsläufigkeit der Ereignisse lässt sich im Nachhinein in das dergestalt erzählte Leben hineinlesen - als hätte alles so kommen müssen.

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