Kultur

Eisenstadt bekommt lang gefordertes Haydn-Denkmal

Die burgenländische Landeshauptstadt Eisenstadt, die eine der zentralen Wirkungsstätten des Komponisten Joseph Haydn war, bekommt voraussichtlich ab Herbst ein Haydn-Denkmal. Die Stadtgemeinde bestätigte am Montag einen Bericht des ORF Burgenland. Das Denkmal soll von der burgenländischen Künstlerin Heidi Tschank gestaltet werden und rund 30.000 Euro kosten.

Der etwa 15 Tonnen schwere Kärntner Marmor sei bereits geliefert worden und soll von der Künstlerin im städtischen Bauhof bearbeitet werden. Nach der voraussichtlichen Fertigstellung im Herbst soll das Werk in der Nähe des Schlosses Esterhazy aufgestellt werden. Die Kosten übernimmt der Verein zur Pflege des Lebenswerkes von Joseph Haydn, dessen Obmann der Eisenstädter Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP) ist. Das Denkmal werde keine Statue sein, sondern "stilisiert" Haydn und sein Werk darstellen, hieß es aus dem Rathaus.

In der Vergangenheit wurden immer wieder Versuche gestartet, dem großen Komponisten in Eisenstadt ein Denkmal zu setzen. Schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gab es diesbezügliche Forderungen. Zuletzt hatte 2003 ein Verein rund 290.000 Euro für die Errichtung gesammelt, war aber an der Standortfrage gescheitert.

(APA)

Aufgerufen am 21.06.2018 um 10:30 auf https://www.sn.at/kultur/eisenstadt-bekommt-lang-gefordertes-haydn-denkmal-322018

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