Kultur

Erste deutsche Richard Gerstl-Retrospektive in Frankfurt

Die Frankfurter Kunsthalle Schirn zeigt ab 23. Februar die erste Retrospektive des österreichischen Expressionisten Richard Gerstl in Deutschland. Fast alle der rund 60 erhaltenen Werke - insgesamt schuf er in seiner kurzen Lebenszeit rund 80 - werden in der Ausstellung zu sehen sein, wie es in einer Aussendung heißt. Darunter sind zahlreiche Leihgaben aus den Wiener Museen sowie aus New York.

Gerstl, der nur 25-jährig Selbstmord beging, zählt neben Klimt, Schiele und Kokoschka zu den wichtigsten Vertretern der Wiener Moderne. Schirn-Direktor Philipp Demandt sieht "eine wahre Entdeckung für die Besucher". Gerstl werde auch in Deutschland "sicherlich schon bald kein Geheimtipp mehr" sein. Die Ausstellung ist bis 14. Mai zu sehen.

Quelle: APA

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