Kultur

Eurovision wird zum Klang-Contest

Welche Ideen gibt es für Europa abseits von Euro und Grenzkontrolle? Dazu hat eine außergewöhnliche Suche begonnen.

 SN/tiberius gracchus - stock.adobe

Der Wettbewerb "Eurovisionen" mit Ideen zu einem künftigen Europa wurde am Wochenende eröffnet. Dabei geht die Suche weit über Euro, Schulden und Grenzkontrolle hinaus.

Der erste Durchgang - ein ungewöhnliches Konzert - war dem "Lob der Torheit" gewidmet und basierte auf dem so betitelten Text des Erasmus von Rotterdam. Darin versteckt sich dieser Theologe hinter der Narrheit als Erzählerin und übt in ihrem ironischen Selbstlob allerlei bittere Kritik an Fürsten und Kirchenmännern, an Kriegstreibern und falschen Moralaposteln. Drei Schauspieler machten Erasmus zum Zeitgenossen und erweckten dessen Texte zum Leben: Regina Fritsch gab eine etwas schrille "Torheit", Karl Markovics las aus Briefen des Erasmus und Markus Hering agierte als Erzähler sowie als Stimme von Zeitgenossen wie Martin Luther und Niccolò Machiavelli.

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