Kultur

"Fikkefuchs": Wann ist ein Mann ein Mann?

Jan Henrik Stahlberg SN/thimfilm
Jan Henrik Stahlberg

Es ist gar nicht wahr, dass Mannsein so kompliziert ist wie nie zuvor. Es ist nur hoffentlich weniger selbstverständlich geworden, dort zuzugreifen, wo fremde Hände ungebeten nichts verloren haben. Diese Erkenntnis aus der Sexismusdebatte trifft im Kino derzeit auf einen Film, der passt wie die Faust aufs Auge: In "Fikkefuchs", von und mit Jan Henrik Stahlberg, hängt Ex-Frauenheld Rocky seinen Erinnerungen nach, damals, als er als "Stecher von Wuppertal" jede kriegen konnte. Versuchen würde er es immer noch, aber heute reagieren die jungen Frauen nicht mehr so begeistert auf die rustikalen Annäherungsversuche des Endvierzigers. Rocky ist einsam geworden, bis zu jenem Tag, an dem Thorben (Franz Rogowski) vor der Tür steht, sich als sein Sohn vorstellt und von seinen Qualitäten lernen möchte.

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