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"Sex Tape": Eine Cloud wird zum intimen Verhängnis

Die eigene Blödheit kann die Ursache für die Verletzung der Privatsphäre sein. Der Film "Sex Tape" läuft ab Freitag im Kino.

Werden intime Bilder aus der Daten-Cloud gestohlen, ist das ein Bruch der Privatsphäre. Erst vor wenigen Tagen wurde etwa Jennifer Lawrence Opfer eines derartigen Übergriffs. Doch was, wenn nicht böswillige Hacker, sondern die eigene Blödheit schuld ist daran, wenn das eigene Sexleben plötzlich online steht?

In der Komödie "Sex Tape", die ab Freitag im Kino läuft, versuchen Annie (Cameron Diaz) und Jay (Jason Segel) als lang verheiratetes Paar, ihr Intimleben mittels Eigenbau-Porno aufzufrischen. Doch unglücklicherweise lädt das zum Abfilmen benutzte iPad das Homevideo automatisch in die iCloud und synchronisiert mit allen Apple-Produkten, die Jay in den letzten Jahren gekauft und an den gesamten Freundeskreis verschenkt hat.

Die resultierende Schnitzeljagd nach allen iPads (der die späte Erkenntnis folgt, dass das physische Einfangen von Onlinedaten erfolglos bleiben muss) ist Anlass für absurden Slapstick mit koksenden Familienunternehmern, kreuzneugierigen allerbesten Freundinnen, einem frühreifen Erpresserkind, einem blutrünstigen Schäferhund und schließlich auch mit einem verständnisvollen Pornoplattformbetreiber.

"Sex Tape" ist voller Klischees, herzerfrischend albern, wenn auch streckenweise zäh, taugt gut als abschreckendes Beispiel mit der Moral: Bilder, die nie gemacht wurden, können nicht abhandenkommen.

Film: Sex Tape, Komödie, USA 2014. Regie: Jake Kasdan. Mit Cameron Diaz, Jason Segel, Rob Lowe, Nat Faxon, Jack Black. Start: 12. 9.

Quelle: SN

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