Kultur

Frauen beim letzten Abendmahl

Die Vermessung Europas aus der Sicht von Autorinnen aus fünf Ländern: "Ein europäisches Abendmahl" im Akademietheater.

 SN/burgtheater/soulek

Da wäre einmal Jenny Erpenbecks Monolog "Frau im Bikini": Ihr Text ist eine Groteske, gezielt auf die konkrete politische Angstmacherei in Europa hin geschrieben. Erpenbecks Protagonistin verbindet einen - zumeist von Männern geführten - pseudofeministischen Diskurs mit Fragen von Kriegsführung und Rüstungsindustrie. Dabei wird die Bühne zur Metapher Europas, der Theater-Vorhang zum Eisernen Vorhang, die Bühnentechniker mögliche Krieger. In Barbara Freys Inszenierung ist jedoch nichts von der Qualität des Textes zu spüren, nichts vom Wortwitz, nichts vom Spiel mit der Sprache.

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