Kultur

"Free Fire": Der kurze Weg zum langen Showdown

90 Minuten Schießerei: Mit dem Film "Free Fire" wagt der britische Regisseur Ben Wheatley eine riskante Genreübung.

Wo andere eine Handlung davorkleben, macht Ben Wheatley kurzen Prozess: Sein Film "Free Fire" ist praktisch nur Showdown, zwischen Waffenhändlern und Waffenkäufern in einem Lagerhaus in Boston Mitte der Siebziger Jahre. Von Brie Larson ("Kong: Skull Island") über Armie Hammer ("Codename UNCLE") bis Cillian Murphy ("The Dark Knight Rises") gehen alle Beteiligten zu Boden. Beim Filmfestival Macao erläuterte Wheatley, wie wichtig ihm Glaubwürdigkeit ist, wie er das Computerspiel "Minecraft" nutzt, und warum in seinem Film jeder Schuss wehtut.
Wie ist dieser erstaunliche Film zustande gekommen?
Schuld ist Cillian Murphy, der mich nach meinem letzten Film angesprochen hat, dass er unbedingt mit mir drehen will. Ich hatte schon länger die Idee für eine ausführliche Schießerei, und ich dachte mir, das muss in den Siebziger Jahren stattfinden, weil das in der Gegenwart mit Mobiltelefonen nicht mehr so funktionieren würde. Und dann hab ich davon gelesen, dass früher IRA-Kämpfer in Amerika Waffen kauften, um sie nach Belfast zu schmuggeln. Damit hatte ich den perfekten Rahmen für meine Geschichte.

Lesen Sie den ganzen Artikel mit dem SN-Digitalabo Sie sind bereits Digitalabonnent?

Abo Icon Digital

Digitalabo gratis testen

Testen Sie jetzt das Digitalabo der SN 48 Stunden lang kostenlos und unverbindlich.

Digitalabo weiter testen

Ihr 48 Stunden Testabo ist bereits abgelaufen. Jetzt verlängern und weitere 30 Tage kostenlos testen.

Artikel auf SN.at können Sie auch einzeln kaufen

Registrieren Sie sich bei unserem Partner Selectyco
und erhalten Sie 2,50 Euro Gratisguthaben!

Aufgerufen am 20.02.2018 um 12:38 auf https://www.sn.at/kultur/free-fire-der-kurze-weg-zum-langen-showdown-7244047