Kultur

Groß, schwerfällig, aber sehr eindringlich

Denzel Washingtons vierfach oscarnominierte Theaterverfilmung "Fences".

Denzel Washington und Viola Davis in „Fences“. CONSTANTIN SN/constantin
Denzel Washington und Viola Davis in „Fences“. CONSTANTIN

Troy ist 53 Jahre alt, er will der erste afroamerikanische Müllwagenfahrer werden. Er wird das durchstreiten mit der Gewerkschaft. Es ist ein privater Kampf, der hochpolitisch ist, in "Fences", der dritten Regiearbeit von Denzel Washington. Doch abseits des Arbeitsplatzes spielt sich das Drama vor allem zwischen Troy, seiner Frau Rose (Viola Davis) und seinen Söhnen ab. Denn Troy (gespielt von Washington selbst) ist einer, der genau weiß, was für die anderen richtig ist, und damit seine ganze Umgebung auf eine Weise unter Druck setzt, die ans Gewalttätige grenzt. "Fences" ist die Verfilmung eines pulitzerpreisgekrönten Theaterstücks des US-Autors August Wilson (1945-2005). Denzel Washington und Viola Davis haben schon in Inszenierungen des Stücks gespielt, und auch die Verfilmung wirkt aufs Erste theaterhaft monologlastig.

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