Kultur

Hans Peter Falkner über G'stanzl: "Der Obrigkeit eins auswischen"

Hans Peter Falkner sammelt G'stanzl. Er tut das aber nicht, um die kurzen Dialektgedichte zu musealisieren. Er nutzt sie, um der Welt kritisch entgegen zu treten.

Hans Peter Falkner arbeitet mit volksmusikalischer Tradition, die der seit Kindertagen kennt. Der 49-Jährige mauert die Tradition aber nicht ein. Er öffnet ihr eine neue Welt - etwa als Hälfte der Zweimannband Attwenger. Da mischt er mit Kollegen Markus Binder Dialekt, volksmusikalische Strukturen und zeitgenössische Popmusik. In allem folgt er einer punkigen, unangepassten Haltung, für die schon der Großvater die Basis gelegt hat. Wenn sich der Enkel einst verspielt hat, sagte der Opa: "Du spielst nicht falsch, sondern anders.". Textlicher Ausgangspunkt von Falkners Arbeit an der Ziehharmonika sind meist G'stanzl. "Die waren immer irgendwie da", sagt Falkner. Viele schrieb er auf, dichtet neue, dichtete um. Zum dritten Mal gibt es eine Sammlung als Buch.

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