Kultur

Heller und Burgtheater laden zu "Manifest gegen Xenophobie"

Musik und Texte aus aller Welt, persönliche Berichte von Flucht und neuer Heimat: Zu einem "lebendigen Manifest gegen Xenophobie" laden Andre Heller und das Wiener Burgtheater am Donnerstag. Der Abend unter dem Titel "Erkenne die unsichtbare Schnur, die alle mit allen verbindet", will davon überzeugen, dass Flüchtlinge "Sendboten anderer reicher Kulturen" sind.

Andre Heller hat den Abend mitkonzipiert.  SN/APA/GEORG HOCHMUTH
Andre Heller hat den Abend mitkonzipiert.

Andre Heller, die von ihm gegründete Initiative "Act Now" für den Abbau gesellschaftlicher Konflikte und die Burg haben den Abend gemeinsam konzipiert: Burgschauspieler wie Regina Fritsch, Mavie Hörbiger, Marie-Luise Stockinger und Philipp Hauß lesen Texte von Autoren europäischer, asiatischer und afrikanischer Herkunft, für musikalische Beiträge aus einer Fülle von Ländern zwischen Ägypten und Burkina Faso, zwischen Syrien und Serbien, ist mit Auftritten von etwa Marwan Abado & Viola Raheb, Salah Ammo, Kobalo, Natasa Mirkovic, Touki oder Konstantin Wladigeroff & Milos Todorovski gesorgt.

Neben künstlerischen Positionen kommen aber auch persönliche Schilderungen vor: Als Redner über ihre eigenen Erfahrungen mit Flucht, Heimatverlust und Migration sind Publizistin Barbara Coudenhove-Kalergi, Staatssekretärin Muna Duzdar (SPÖ), Schauspielerin Proschat Madani sowie die Autoren Fiston Mwanza Mujila und Julya Rabinowich angekündigt. Das Projekt entspringt, wie es in der Ankündigung heißt, "der gemeinsamen Überzeugung, dass wir dem sogenannten Fremden, das zum interessantesten in der Polarität unseres Daseins überhaupt zählt, mit offenem Sinn und lernwillig begegnen sollten".

Quelle: APA

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