Kultur

Judas darf endlich reden und ballt die Fäuste

In steirischen Kirchen inszeniert der Salzburger Markus Kubesch die Geschichte jenes Mannes, dessen Name für Verrat steht.

 SN/shg/lupi spuma

Jeder kennt seinen Namen und glaubt seine Geschichte zu kennen. Sein Name ist zu einem Synonym für Verrat geworden: Judas. Die niederländische Autorin Lot Vekemans gibt ihm die Möglichkeit, die aus dem Neuen Testament bekannte Geschichte aus seiner Sicht neuerlich zu erzählen - 2000 Jahre danach. Das Stück, das zugleich Augenzeugenbericht, Schuldbekenntnis, Verteidigungsrede und Imagekampagne ist, wird in 24 sakralen Räumen von dem gebürtigen Salzburger Regisseur Markus Kubesch inszeniert. Premiere ist morgen, Freitag, im Grazer Mausoleum.

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