Kino

Mediensatire "Yalda" im Kino: Vor der Kamera den Vatermord vergeben

Die iranische Satire "Yalda" ist ein drastisches Kammerspiel zwischen Publikumsgunst und Todesstrafe - mit realem Vorbild.

Ein letzter guter Rat noch: "Lass sie sehen, dass du leidest!", noch einmal das Kopftuch zurechtgezupft, und ab geht's vor die Kameras. Die iranische Satire "Yalda" handelt von einer Talkshow, die wie schlecht erfunden klingt: In der wöchentlichen Sendung "Freude der Vergebung" bitten da Menschen, die aufgrund eines Mordes oder eines Totschlags zum Tod verurteilt wurden, die Hinterbliebenen des Opfers um Vergebung. Stimmen die Hinterbliebenen zu, wird ein Blutgeld fällig, das die Täterin oder der Täter zahlen muss, um sich ...

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