Kino

Teddy-Preis der Berlinale geht an Film aus Argentinien

Der queere Teddy-Preis auf der Berlinale für den besten Spielfilm geht in diesem Jahr an "Breve historia del planeta verde" aus Argentinien. Die am Freitagabend in der Berliner Volksbühne vergebene Auszeichnung würdigt Werke aus dem gesamten Programm der Festspiele, die sich auf besondere Weise mit queeren Themen beschäftigen.

Santiago Loza erhält den Teddy-Award für den besten Spielfilm SN/APA (dpa)/Gerald Matzka
Santiago Loza erhält den Teddy-Award für den besten Spielfilm

Im Mittelpunkt des Gewinner-Films von Regisseur Santiago Loza stünden Freundschaften, Loyalität und Akzeptanz, urteilte die Jury bei der 33. Auflage des Teddy am Vorabend der Verleihung der Bären-Preise der Berlinale. Das Werk sei von Wärme durchdrungen, "die uns durch Zeiten der inneren Spaltung und des äußeren Drucks führen wird und die heute so dringend benötigt wird". Die internationale Koproduktion läuft in der Panorama-Reihe und entstand auch unter deutscher Beteiligung.

Auf der Preis-Gala wurde zudem der Regisseur und Dramatiker Falk Richter mit einem Spezial-Teddy ausgezeichnet. Frühere Preisträger waren etwa Tilda Swinton, Helmut Berger und Rosa von Praunheim, der am Freitag auch unter den Gästen in der Volksbühne war.

Einen Teddy als bester Dokumentarfilm gab es für die chilenisch-kolumbianische Produktion "Lemebel". Bester Kurzfilm wurde "Entropia" aus Ungarn.

Unter den Gästen war Carlo Chatrian, der ab Juni mit Mariette Rissenbeek als Doppelspitze den nach 18 Jahren scheidenden Berlinale-Chef Dieter Kosslick ablösen wird.

Quelle: Apa/Dpa

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