Kultur

Klimt bis Hundertwasser: Kunst aus Österreich in Rom

Mit Werken großer Namen der österreichischen Kunst - von Klimt über Nitsch bis Hundertwasser - lockt das Art Forum Würth in Capena nördlich von Rom. Eingeweiht wurde am Wochenende die Ausstellung "A.E.I.O.U.- Österreichische Aspekte in der Sammlung Würth", die österreichische Kunst vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute zeigt.

50 Gemälde, Zeichnungen, Grafiken und Skulpturen von 30 Künstlern wie Gustav Klimt, Friedensreich Hundertwasser, Alfred Hrdlicka und Erwin Wurm können in Capena bewundert werden. In Capena befindet sich eine der 15 Kunstdependancen von Würth.

Seit 1999 werden regelmäßig Ausstellungen aus der in Deutschland angesiedelten, mehr als 17.000 Werke zählenden Sammlung Würth gezeigt. Diese umfasst relevante zeitgenössische Kunst. Der deutsche Unternehmer Reinhold Würth hat seit den 1960er Jahren eine der wichtigsten Privatsammlungen Europas aufgebaut. Sein Wunsch war es dabei, eine Verbindung zwischen der Arbeitswelt und der Kunst zu schaffen. "Die Kunst soll den Mitarbeitern und dem Publikum eine bessere Lebens- und Arbeitsqualität vermitteln", sagte Würth einmal.

Am Stammsitz der Würth-Gruppe im deutschen Künzelsau, etwa 50 Kilometer von Heilbronn entfernt, gibt es seit 1991 ein Museum. Auch in Norwegen, Dänemark, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden wird Würth-Kunst ausgestellt.

Quelle: APA

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