Kunst

Anno Schreier: Beim Komponieren wird die Szene mitgedacht

Die Oper "Hamlet" des 36-jährigen deutschen Komponisten Anno Schreier wird am kommenden Mittwoch im Theater an der Wien uraufgeführt

Anno Schreier: Beim Komponieren wird die Szene mitgedacht SN/theater an der wien/armfried zerche
Anno Schreier TAW/ARMFRIED ZERCHE

Shakespeare-Jahre lassen sich lang im Voraus abschätzen. Der 400. Todestag des Dichtergottes, dessen heuer gedacht wird, brachte Roland Geyer, Intendant des Theaters an der Wien, auf die Idee, außer "Macbeth" von Verdi und "Falstaff" von Salieri noch einen neuen "Hamlet" anzusetzen: ein Opernauftrag an den Schriftsteller Thomas Jonigk und den jungen deutschen Komponisten Anno Schreier. Mit der Uraufführung am kommenden Mittwoch wird die neue Saison im Theater an der Wien eröffnet. Die Besetzung liest sich fabelhaft: Andrè Schuen ist der junge Hamlet, seine Mutter Gertrude ist Marlis Petersen, Bo Skovhus der Brudermörder Claudius, Therese Kronthaler singt Ophelia, als toter Hamlet sen. taucht Counterlegende Jochen Kowalski auf - in einer Sprechrolle. Michael Boder dirigiert das Radiosymphonieorchester Wien, es inszeniert Christof Loy.

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