Kunst

Archäologisches Gelände um Circus Maximus in Rom eingeweiht

Der Circus Maximus im Herzen Roms wird zum archäologischen Gelände. Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi hat nach sechsjährigen Restaurierungsarbeiten das Gelände mit Ausgrabungen eingeweiht, in denen die noch erhaltenen Überreste des größte Schauplatzes der römischen Wagenrennen und Gladiatorenkämpfe zu sehen sind.

Besucher können die Galerien besichtigen, die einst bis zu den Tribünen des Schauplatzes führten. Zu besichtigen sind auch einige Räumlichkeiten, die einst als Läden dienten und in denen Lebensmittel für das Publikum verkauft wurden. Errichtet wurde hinzu eine Panoramaterrasse, die einen Ausblick auf das gesamte Gelände des Circus Maximus' bietet. Zu sehen sind Fragmente von Tafeln zu Ehren der römischen Kaisern. Die Eintrittskarten kosten fünf Euro.

"Es ist wichtig, dass die Stadt Rom das Gelände um den Circus Maximus wieder besser verwertet. Römer und Touristen können sich jetzt ein Bild machen, wie der Circus Maximus wirklich aussah", kommentierte Raggi. Im Circus Maximus fanden bis zu 250.000 Menschen Platz. Für die Bürger Roms war der Circus der beliebteste Schauplatz für Wagenrennen. Nachdem die Ostgoten vor rund 1.500 Jahren in Rom eingefallen waren, ließen sie die Anlage verfallen. Im Jahr 549 hatte dort das letzte Wagenrennen statt gefunden.

Quelle: APA

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