Kunst

Buchkritik: Schnellzug ins private Scheitern

Der spanische Autor Rafael Chirbes analysiert das Phänomen der Liebe - und sieht dabei quälend genau hin. Ein Buch, an dem Chirbes fast 20 Jahre lang gearbeitet hat.

Buchkritik: Schnellzug ins private Scheitern SN/kunstmann

Er schreibt aus der Position des Stärkeren. Er hat den wesentlich älteren Freund verlassen, er ist vermögend, findet Rückhalt in seiner Familie, ihm kann nichts passieren. Dem anderen passiert alles. Er wohnt in einem miesen Viertel von Paris, schlägt sich als Fabrikarbeiter durch, erkrankt an Aids und siecht in einer Klinik einem kläglich armseligen Tod entgegen. Von diesen beiden Männern - einem jungen spanischen Maler aus gutbürgerlicher Familie und einem Pariser Arbeiter Mitte fünfzig - hat der spanische Autor Rafael Chirbes erzählt.

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