Kunst

Bundestheater-Holding will stärkere Zentralisierung

Die Bundestheater-Holding will verstärkt auf Zentralisierung setzen. Dies kündigte der seit einem halben Jahr amtierende Geschäftsführer Christian Kircher vor Medien an. Etwa sollen Rechnungswesen und Personalverrechnung vereinheitlicht und entsprechendes Personal aus den Bühnen zur Holding verlagert werden. Auf mehr Zentralisierung setzt man künftig auch bei der Erhebung von Besucherdaten.

Und nicht zuletzt strebt man einheitliche Compliance-Bestimmungen für die Holding an, die aus Burgtheater, Volksoper, Staatsoper sowie der Servicegesellschaft Art for Art besteht. Ein Ergebnis der bisherigen Arbeit sei die Erarbeitung von Ziel- und Leistungsvereinbarungen zwischen dem Ministerium, der Holding und den Häusern, so Kircher.

Ziel sei ein ausgeglichenes Budget aller Teilgesellschaften, was bis 2018/19 vereinbart wurde. Durch die neue Budget-Dreijahresplanung hätten die Bühnen für einen längeren Zeitraum Planungssicherheit, wobei die Details hierzu erst im Frühjahr veröffentlicht werden sollen.

Quelle: APA

Aufgerufen am 26.09.2018 um 04:42 auf https://www.sn.at/kultur/kunst/bundestheater-holding-will-staerkere-zentralisierung-902215

Schlagzeilen