Kunst

Das Böse in uns: Musical "Jekyll & Hyde" in Baden

Das Musical "Jekyll & Hyde" hat am Freitag am Stadttheater der Bühne Baden Premiere. Die Hauptrolle spielt Darius Merstein-McLeod, der schon bei der deutschsprachigen Erstaufführung in Bremen den Jekyll/Hyde gegeben hat. Das Böse in uns fungiert als gesellschaftlich relevantes Thema zwischen Psychothriller und Selbstanalyse.

Grundlage des 1997 uraufgeführten Broadwayerfolgs bildet die Novelle "The Strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde" von Robert Louis Stevenson. Die schaurige Story um einen Arzt, der im London des ausgehenden 19. Jahrhunderts in Selbstversuchen sein böses Alter Ego zum Leben erweckt, wird mit Rock und Orchesterklang (Musik von Frank Wildhorn, Orchestrierung: Kim Scharnberg, Arrangement: Jason Howland) garniert. 

Oliver Ostermann hat die musikalische Leitung inne, Thomas Enzinger inszeniert, für die Choreografie sorgt Michael Kropf, Bühnenbild und Kostüme stammen von Dietmar Solt. Für Regisseur Enzinger ist klar, dass Gut und Böse verbunden und oft schwer zu unterscheiden sind: "Das Stück zeigt den Versuch, durch Selbsterkenntnis den Schritt in eine bessere Welt zu finden. Jeder muss für sich einen verantwortungsvollen Weg finden, mit seinem eigenen teilweise widersprüchlichen Handeln umzugehen", wird Enzinger in einer Aussendung des Theaters zitiert.

In der Sommerarena der Bühne Baden läuft noch bis 4. September die Berte-Operette "Das Dreimäderlhaus", Franz Lehars "Frasquita" steht bis 27. August auf dem Spielplan. Ausverkauft ist das Jubiläumskonzert anlässlich "110 Jahre Sommerarena" mit Daniela Fally und Sebastian Reinthaller am 18. August, für den Zusatztermin am 23. August gibt es noch Restkarten.

Quelle: APA

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