Kunst

Das Fremde verliert seine Deutlichkeit

Fremd oder vertraut? Seit einigen Jahrzehnten ist das an Gesicht, Haaren oder Verhalten nicht mehr sofort zu erkennen.

Das Fremde verliert seine Deutlichkeit SN/fotolia/lassedesignen

Die Wahrnehmung von Fremdheit ist zwischen Menschen diffus und flüchtig geworden. Tausende Jahre lang war ein Fremder in einer Gesellschaft sofort und eindeutig als ein solcher zu identifizieren; folglich gab es klar umrissenes Verhalten im Umgang mit Fremden.

Doch binnen weniger Jahrzehnte hat sich dies drastisch verändert: Wegen relativ neuer Bedingungen wie Großstadt, Mobilität und Digitalisierung leben wir dauernd mit mehr oder weniger fremden Menschen. Folglich ist unser gesellschaftlicher Umgang oft routiniert, lose und indifferent geworden.

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