Kunst

"Der Wert des Menschen": Von Selbstwert und Marktwert

Anfang 50, arbeitslos: Das Drama "Der Wert des Menschen" untersucht, wie weit ein Mann sich den Regeln des Marktes unterwerfen kann, bis er bricht.

Daheim kümmert er sich um den Sohn, er schreibt Bewerbungen, er bemüht sich, optimistisch zu bleiben: Im Drama "Der Wert des Menschen" spielt Charakterdarsteller Vincent Lindon den 51-jährigen Thierry, dessen Job in seiner alten Firma eingespart wurde, und der nun zwischen Fortbildungsmaßnahmen und Bewerbungscoaching zunehmend verzagt, während sein Arbeitslosengeld immer weiter gekürzt wird. Regisseur Stéphane Brizé exerziert durch, was aus der Zeitung oder aus nächster Nähe jeder und jede kennt: die Schwierigkeit, ab einem gewissen Alter eine Stelle zu finden, die Erniedrigung von System wegen, und die schwer erträgliche Sinnlosigkeit von Beschäftigungsmaßnahmen oder Weiterbildungskursen, die am realen Arbeitsmarkt vorbei agieren.

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Aufgerufen am 24.06.2018 um 08:28 auf https://www.sn.at/kultur/kunst/der-wert-des-menschen-von-selbstwert-und-marktwert-1172152