Kunst

Ein Luxusexport aus Wien wird in Japan bejubelt

Ein Luxusexport aus Wien wird in Japan bejubelt SN/wiener staatsoper/michael pöhn
Wiener Staatsoper/Michael PöhnWiener „Figaro“ begeistert in Yokohama.

Auch ein prominenter Dirigent kann von Glücksgefühlen überrollt werden. Riccardo Muti strahlte nach der glanzvollen Premiere von Mozarts "Le nozze di Figaro" in der Kenmin Hall in Yokohama, wo ihn das Publikum stürmisch empfing. Auch beim neunten Gastspiel der Wiener Staatsoper wird Österreichs Kulturbotschaftern die Zuneigung der Japaner in reichem Maße zuteil. Es sind sich aber auch alle einig, dass sie künstlerische Sternstunden erlebt haben. Denn Riccardo Muti hat in detailversessenen Proben seinen jungen Sängern jedes Wort und jede Doppelbödigkeit in Mozarts Rezitativen auseinandergesetzt. Der Lohn der Mühen war ein Mozart-Ensemble von einer feinmotorischen Präzision, was selbst die abgebrühtesten Wiener Philharmoniker im Orchestergraben in freudiges Erstaunen versetzte.

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