Kunst

"Frantz": Eine Lüge birgt auch eine Wahrheit

Aus dem Jahr 1919 zieht François Ozon eine friedliche Lehre für die Gegenwart - mit einer deutsch-französischen Freundschaft.

Paula Beer, bei uns bekannt für "Das finstere Tal", bekam für den Film den Preis als beste Darstellerin, nun kommt "Frantz" ins Kino: Es ist die völkerverbindende Geschichte der Freundschaft zwischen einem jungen französischen Soldaten (gespielt von Pierre Niney) und einer jungen Deutschen (Paula Beer), die im Ersten Weltkrieg ihren Verlobten verloren hat. Denn offenbar hat der Franzose ihren geliebten Frantz gekannt, und kann ihr nun den Vermissten in Erinnerung rufen. Doch auch wenn der Film in die Irre führen mag, liegt ihm eine tiefe Wahrheit zugrunde, sagt Regisseur François Ozon: "Eine Lüge ist immer Ausdruck einer Sehnsucht."

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