Kunst

Grüner Kultursprecher läutet die Museumsreform ein

Wolfgang Zinggl fordert für die Bundesmuseen neue Jahreskarte, stärkere Aufsicht und Ordnung in den Sammlungen.

Aus der Opposition kommen erste Vorschläge für das, was Kulturminister Thomas Drozda (SPÖ) im Juli in den Turbulenzen um Belvedere-Direktorin Agnes Husslein angekündigt hat: eine substanzielle Reform der Bundesmuseen.

Der Kultursprecher der Grünen, Wolfgang Zinggl, legte dafür am Donnerstag ein 21-seitiges Konzept vor, in dem er seine Vorschläge in folgenden Bereichen bündelt: Subvention, Synergien, Kontrolle, Transparenz, Eintrittspreise sowie eine thematisch erneuerte Ordnung der Sammlungen. Denn: "Eine Übersicht, welches Museum wofür zuständig ist, hat so viel mit neurotischem Ordnungszwang zu tun wie das Aufbewahren von Socken im Kleider- statt im Kühlschrank."

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